Dr. Yali Hashash, queer-feministische Historikerin, analysiert den Einfluss evangelikaler Akteur*innen auf anti-feministische Politik in Israel. Ihre Projektarbeit wird im Rahmen der internationalen Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung „Good Night Far Right: Strategien gegen Rechts“ 27. – 30. März 2025 in Berlin vorgestellt.
Die Verteidigung feministischer Grundsätze erfordert, dass wir sowohl an der Seite der Palästinenserinnen stehen, die in Gaza ermordet werden, als auch an der Seite der Israelinnen, die Opfer sexualisierter Gewalt wurden.
Anfangs trafen sie sich heimlich nachts in Luftschutzbunkern, inzwischen fordern sie das patriarchale Milieu der streng religiösen jüdischen Gemeinschaft offen heraus: Ultraorthodoxe Aktivistinnen der Frauenbewegung Niwcharot (Gewählte Repräsentantinnen) fordern nicht nur gehört zu werden, sondern um öffentliche und Parteiämter kandidieren zu können – was Shas-Partei und Vereinigtes Tora-Judentum bislang ablehnen.
Die Repolitisierung feministischer palästinensischer NGOs in Israel. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung bringt sechs führende feministische Organisationen zusammen, um eine Reflexion über die Herausforderungen und Hindernisse, mit denen die NGOs konfrontiert sind, zu ermöglichen.